Verdünnungssysteme
DIN 1946-4

ADD 536 - Aerosol-Verteil- und Verdünnungssystem

Das Aerosol Distribution and Dilution System ADD 536 wurde für die Schutzgradbestimmung im Operationssaal nach SWKI 99-3 bzw. DIN 1946-4  entwickelt. Damit wird das von einem Aerosolgenerator (z.B. Topas ATM 226) bereitgestellte Testaerosol an sechs verschiedenen Ausströmpositionen mit einem definierten Quellstrom bereitgestellt, speziell für die Verifizierung von OP-Räumen.  mehr

Das Aerosol Distribution and Dilution System ADD 536 wurde für die Schutzgradbestimmung im Operationssaal nach SWKI 99-3 bzw. DIN 1946-4  entwickelt. Damit wird das von einem Aerosolgenerator (z.B. Topas ATM 226) bereitgestellte Testaerosol an sechs verschiedenen Ausströmpositionen mit einem definierten Quellstrom bereitgestellt, speziell für die Verifizierung von OP-Räumen. 

Bautechnisch ist ein OP-Raum vereinfacht ein Komplex aus architektonischer Hülle, einem Umluftgerät und einer zum Gebäude gehörenden Zuluftanlage. Dieses Gesamtsystem soll eine definierte Schutzwirkung gegen den Eintrag der von den Menschen bei der Arbeit freigesetzten Keime in den Schutzbereich bewirken. 
Um die Abscheideleistung dieses Strömungsregimes zu prüfen ist nach den Normen DIN 1946-4 und SWKI 99-3 die Verifizierung mit einem definiertem Testaerosol vorgeschrieben. 
Zur normgerechten Prüfung ist der OP-Raum deshalb mit einer definierten Quellstärke von 6,3·109  P/min zu beaufschlagen und diese ist mittels Partikelzähler ständig zu überwachen.

Das Aerosolverteil- und -verdünnungssystem ADD 536 hat folgende Funktionen:

  • Geräteinterne Erzeugung eines partikelfreien Volumenstroms zusätzlicher Transportluft zur sicheren Speisung der Ausströmer
  • Homogene Mischung des Testaerosols mit dem Transportluft-Volumenstrom
  • Geräteinternes Verdünnungssystem (Verdünnungsverhältnis anpassbar) zum Direktanschluss eines Partikelzählers (z.B. Topas LAP 340)
  • Aufteilung des Aerosols auf 6 Ausströmer
weniger
  • Ausführung entsprechend der Normen SWKI Richtlinie 99-3 und DIN 1946-4
  • Definierte, sehr langzeitstabile Quellstärke (Partikel/Zeit)
  • Zustandsanzeigen für Einhaltung der Verdünnung und des Transportluft-Volumenstroms vorn am Gerät
  • OP-Raum Prüfung: Prüfungen von OP-Räumen entsprechend SWKI Richtlinie 99-3, DIN 1946-4 und VDI 2167 Bl.1
  • Prüfaerosole: Bereitstellung eines zeitlich konstanten, variabel einstellbaren Partikelstromes aus einer höherkonzentrierten Quelle zu Prüfzwecken (z. B. Partikelzählerabgleich)

Erforderliche Peripherie

Ergänzende Peripherie

  • Software Paket OPQWin für die automatisierte Datenerfassung und Protokollierung einer Schutzgradmessung nach Norm bzw. Richtlinie mit Protokoll-Druck als Ergebnis
  • Software Paket PASWin für die Datenerfassung und Gerätesteuerung von optischen Partikelzählern
  • Quellstärke während des Betriebes ständig mittels Partikelzähler überwachbar
  • Kompakte, leicht zu installierende und zu transportierende Geräteausführung
  • Erzeugung der zusätzlichen Transportluft für das Aerosol erfolgt geräteintern
  • Lediglich elektrischer Anschluss erforderlich, keine zusätzliche Druckluft
  • Eingebaute hocheffektive, in weiten Bereichen einstellbare, sehr gut reproduzierbare Verdünnung zum direkten Anschluss des Partikelzählers an das System (es sind keine weiteren Komponenten notwendig)
  • Verdünnungsverhältnis elektronisch geregelt
  • Verdünnungsverhältnis und Probenvolumenstrom an verschiedene Partikelzähler anpassbar
Verdünnung anpassbar an eingesetzten Partikelzähler > 1:10000
Volumenstrom des Partikelzählers bis 28,3 l/min
Volumenstrom Aerosolgenerator bis 5 l/min
Geräteinterne, zusätzliche Transportluft 100 l/min
Ausströmer 6 Stück, Durchmesser 65 mm
Stromversorgung 230 V AC
Abmessungen BxTxH 250 mm x 340 mm x 330 mm
Schlauchanschluss 10 mm
Gewicht 8,5 kg