Flüssigkeitsvernebler / Aerosolgeneratoren
Aerosolgenerierung aus Feststoffen
EN 1822-4

ATM 240/L - Atomizer Aerosolgenerator für Polystyrene Latex (PSL)-Partikel

INNOVATION
Der Aerosolgenerator ATM 240/L dient der Erzeugung eines hochkonzentrierten Aerosols aus einer Suspension für die Prüfung von Luftfiltern mittels Polystyrene Latex (PSL)-Partikeln. Die Prüfung von hocheffizienten Schwebstoffiltern wird in sensitiven Bereichen wie der Halbleiter- und Raumfahrtindustrie oft nicht mit den üblicherweise eingesetzten öligen Aerosolsubstanzen (DEHS, PAO, etc.) durchgeführt. mehr

Der Aerosolgenerator ATM 240/L dient der Erzeugung eines hochkonzentrierten Aerosols aus einer Suspension für die Prüfung von Luftfiltern mittels Polystyrene Latex (PSL)-Partikeln. Die Prüfung von hocheffizienten Schwebstoffiltern wird in sensitiven Bereichen wie der Halbleiter- und Raumfahrtindustrie oft nicht mit den üblicherweise eingesetzten öligen Aerosolsubstanzen (DEHS, PAO, etc.) durchgeführt.

Schon geringste Mengen dieser Substanzen können während der Prüfung im Filter gespeichert werden und bei der Verwendung des Filters ausgasen, was zu Produktschäden führen kann. In der Norm DIN EN 1822-4 wird die Filterprüfung mit festen Partikeln beschrieben. Aufgrund einer besseren Materialverträglichkeit werden PSL Partikel ebenso für die Prüfung von
PTFE-Membran-HEPA-Filtern empfohlen.

weniger
  • sehr hohe Partikelproduktionsrate (bis zu 1,5 *10¹¹ je Minute)
  • hohe zeitliche Stabilität der Aerosolgenerierung (VDI-Richtlinie 3491,Teil 2)
  • monodisperse Partikelgrößenverteilung mit geringem Anteil an Agglomeraten
  • Lecktest bis Filterklasse U16 (Filterformat 610mm x 610mm; Volumenstrom 600 m³/h) bei
    vertretbarem Zeitbedarf
  • geringer Mindestumfang der kostenintensiven Suspensionsvorlage (stabiler Betrieb ab ca. 50 ml Suspensionsvorlage möglich)
  • Filterprüfung in sensitiven Bereichen (Halbleiter- und Raumfahrtindustrie)
  • Filterprüfung mit ausgasungsfreier Aerosolsubstanz und monodispersem Aerosol
  • Lecktest bis hin zu Filtern höherer Filterklassen
  • Produktionstest bei der Filterherstellung
  • Akzeptanztests am Einbauort der Filter

Als Quelle für die Filterprüfung mit festen Partikeln, dient eine wässrige Suspension an Partikeln in einem Partikelgrößenbereich der als MPPS (Most Penetrating Particle Size, im Bereich 0,1…0,3 µm) bezeichnet wird.

Der mit dieser Partikelgröße ermittelte Abscheidegrad eines Schwebstofffilters wird bei anderen Partikelgrößen stets übertroffen.

Die PSL Suspension wird geräteintern in einem ersten Prozessschritt mittels Druckluft zerstäubt. Durch einen Prallabscheider werden größere Tröpfchen abgeschieden und der Suspension wieder zugeführt. Dies dient der Vermeidung von Agglomeraten. Die durch die Verdunstung des Suspensionsmittels entstehende Wasserbeladung wird durch das Zerstäuben bei verminderter Temperatur auf ein Minimum reduziert. Die kleineren Tröpfchen werden abgeführt und in einem zweiten Prozessschritt mittels erwärmter, trockener und partikelfreier Luft getrocknet.
Die in den Tröpfchen enthaltenen Partikel der Suspension werden auf diese Weise in den luftgetragenen Zustand überführt und stehen für die Filterprüfung als Aerosol mit festen Partikeln zur Verfügung. Durch die besondere Gestaltung der Zerstäuberdüse wird eine sehr hohe Partikelproduktionsrate erreicht.

Partikelgröße

< 1µm

Festgelegt durch den Partikeldurchmesser der Suspensionspartikel
Partikel-

produktionsrate

Bis zu 2 1011 je Minute,
Skalierbar mittels Suspensionskonzentration & Düsenvordruck
Min. erforderliche Suspensionsmenge ca. 100 ml
Erreichbare Filterklasse für Lecktest nach DIN EN 1822-4 U16 (für Filterformat
610 x 610 mm, 600 m³/h)
Druckluftanschluss 6 bar, ölfrei
Abmessungen 900 x 400 x 300 mm
Gewicht 25 kg